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Funktionsprinzip

Die Kernspintomographie (auch Magnet Resonanz Tomographie MRT) ermöglicht eine detaillierte Darstellung nahezu aller Körperteile und Organsysteme. Mit der MRT werden Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt. Es werden keine Röntgenstrahlen benutzt, sondern man misst, wie sich der Körper in einem Magnetfeld verhält.
Seit Januar 2007 verfügt die Praxis über ein offenes Kernspintomographie-Gerät der Fa. Hitachi. Wir können in dem Gerät hochauflösende Bilder der sämtlicher Gelenke, des Kopfes und der Wirbelsäule anfertigen.
Sie liegen hierbei nicht in einem engen, lauten Tunnel, sondern in einem u-förmigen Magneten, der sie nicht einengt. Je nach Untersuchungstyp können Sie lesen und sich ein wenig bewegen, nur das untersuchte Körperteil muss für 20 bis 30 Minuten ruhig gehalten werden. Insbesondere für Patienten mit Platzangst (Klaustrophobie) ist die Untersuchung so wesentlich angenehmer als in geschlossenen Geräten, häufig auch nur in dieser Form durchführbar.
Für gesetzlich Krankenversicherte können Untersuchungen nur mit Genehmigung der Krankenkasse erfolgen. Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne.

Durchführung

Vor der Untersuchung befragen wir Sie zu Ihren Beschwerden, möglichen Vorerkrankungen und erläutern Ihnen den genauen Ablauf.  Sie liegen bei der Untersuchung auf einer breiten und bequemen Liege. Über eine Sprechanlage stehen wir jederzeit mit Ihnen in Kontakt.

Während der Untersuchung hören Sie ein Klopfgeräusch. Dieses wird durch die elektromagnetischen Schaltungen ausgelöst und ist völlig normal. Bei bestimmten Fragestellungen kann die Gabe eines Kontrastmittels notwendig werden. Dieses ist normalerweise gut verträglich. Bitte informieren Sie uns aber zur Sicherheit über evtl. vorhandene Allergien, auch bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen ergeben sich Einschränkungen bei der Kontrastmittelanwendung. Die Untersuchungsdauer liegt zwischen 20 und 40 Minuten.

Es gibt Patienten, bei denen eine Untersuchung im MRT nicht oder nur unter Einhaltung besonderer Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dazu gehören beispielsweise Träger von Metallimplantaten, Metallclips oder Metallprothesen. Vor der Untersuchung erhalten Sie von uns einen Fragebogen, den Sie bitte so genau wie möglich ausfüllen, damit wir entscheiden können, ob eine MRT-Untersuchung gefahrlos möglich ist.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht kernspintomographisch untersucht werden.